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Alles begann 1848 als sich Ludwig Borovnik I. in Ferlach als Büchsenmacher selbstständig machte. Der Betrieb hielt sich auch unter seinem Sohn Ludwig Borovnik II. eher klein, produzierte aber immer hochwertige Jagdwaffen. Alles wurde zu nichte gemacht, als Ludwig Drago Borovnik III. und seine Familie im Jahr 1942 von den Nationalsozialisten ausgesiedelt wurden und erst drei Jahre später, völlig mittellos, nach Kärnten heimkehrten. Er nutzte seine Sprachkenntnisse und betrieb neben dem Büchsenmacher Betrieb, In-und Exportgeschäfte mit dem damaligen Jugoslawien und einen regen Handel mit Nussholz zur Herstellung von Gewehrschäften. Mit dem passionierten Jäger und Kaufhaus – Tycoon Helmut Horten und seiner Frau Heidi verband ihn eine jahrelange Freundschaft. Sie bestellten im Laufe der Zeit rund 125 Jagdwaffen und trugen so zum Erfolg des Betriebes bei. 1986 trat sein Sohn Ludwig Borovnik IV. in den Betrieb ein und hatte 1999 seinen ersten großen Erfolg, als der König von Spanien Juan Carlos de Borbon einige Jagdwaffen bei ihm bestellte und diese dann auch persönlich in Ferlach abholte. Seit kurzem engagiert sich auch dessen Sohn Ludwig Borovnik V. neben dem Studium der Waffentechnik im Familienbetreib und ist bestrebt, die Erfolgsgeschichte „LUDWIG BOROVNIK“ weiterzuführen. Heute ist die Fertigung einer Borovnik–Jagdwaffe eine sehr diskrete, extrem präzise Angelegenheit. Unsere Büchsenmacher müssen nach der vier-jährigen Fachschulausbildung zusätzlich eine persönliche Schulung bei unserem Meister absolvieren. Da eine Borovnik-Jagdwaffe zu 90% händisch und ohne Maschineneinfluss durchgeführt wird, kann die Fertigstellung bis zu zwei Jahre dauern. Während dieser Zeit ist der Kunde ständig in die Produktionsschritte „Büchsenmacher, Schäfter, Graveur“ integriert und kann jederzeit seine persönlichen Wünsche einbringen. So wird jede unserer Präzisionswaffen zu einem einzigartigen Meisterwerk. |
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